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Creative Briefing - So bringst du deinen Prozess auf das nächste Level

Max Modrich
October 31, 2023

Erfolgreiche Kampagnen auf Meta und TikTok beginnen mit einem gut durchdachten Creative Briefing. Im Folgenden erfährst du, wie du mit einem solchen Briefing nicht nur deine Creative Designer und Content Creator, sondern auch den gesamten Creative Prozess auf das nächste Level heben kannst.

Was ist ein Ad Creative Brief?

Creative Briefings oder Ad Creative Briefs sind knappe, aber umfassende Dokumente, die die Erstellung von Werbeanzeigen für Kanäle wie Facebook und TikTok vereinfachen sollen. Sie dienen als Kommunikationsmittel zwischen den Beteiligten, einschließlich dem Performance Marketer, Creative Strategist/Designer und den Content Creatorn.

Indem die wesentlichen Elemente einer Werbeanzeige klar definiert werden, legt ein Creative Briefing die Richtung und die Erwartungen für die zu erstellenden Creatives fest.

Welche Informationen gehören in ein Creative Briefing?

Generelle Beschreibung

Zum Start sollte definiert werden was die Idee hinter dem zu erstellenden Creative ist. Wer ist die Zielgruppe? Was ist die Kernaussage, die das Creative verkörpern soll? Dieser Teil des Briefings soll dem Content Creator oder Creative Designer ein Grundverständnis für die Aufgabe geben.

Brand Guidelines

Gibt es bestimmte Wörter, Farben oder Aussagen die nicht getroffen werden sollen? Diese sollten unbedingt im Creative Briefings festgehalten werden, damit keine vermeidbaren Feedback Runden gedreht werden müssen.

Plattform & Anzeigenformate und Größen

Um sicherzustellen, dass deine Anzeigen optimal ausgespielt werden, ist es wichtig, die plattformspezifischen Anzeigenformate und Seitenverhältnisse zu berücksichtigen. Daher macht es definitiv Sinn, die Zielplattform direkt in das Briefing zu integrieren. Auf diese Weise erhält der Anzeigen-Ersteller klare Informationen darüber, welche Seitenverhältnisse erforderlich sind.

Welche Plattform bespielt werden soll, spielt besonders bei der Erstellung von Werbeformaten für z.B. TikTok eine wichtige Rolle, da hier oft andere Inhalte besser funktionieren als auf anderen Plattformen.

Zuletzt muss natürlich geklärt werden ob eine Bild-, Video- oder Karussellanzeige benötigt wird.

Content Style

Was für eine Art von Content wird benötigt? UGC (User-Generated-Content), Studioaufnahmen, Produktbilder, Lifestylebilder, Animationen, etc. Diese Information sollte definitiv ebenfalls in das Briefing integriert werden.

Landing Page

Nehme unbedingt die Landing Page mit in deine Briefings mit auf. Dadurch gibst du deinem Creative Designer nicht nur zusätzliche Input zum Produkt oder Dienstleistung, sondern stellst auch sicher, dass der generelle Kommunikationsstil abgestimmt ist.

Aktuelle Top Performer oder Beispiele

Ein Bild bzw. ein Video sagt mehr als tausend Worte. Integriere deine derzeit besten Creatives in deine Briefings. Wie du das machst? Mit einem Tool wie DatAds kannst du problemlos immer die aktuellsten Bestperformer-Creatives ohne viel Aufwand im Briefing integrieren. Basiert deine Ad auf einer bestimmten Idee die du bei einem anderen Werbetreibenden gesehen hattest, kannst bzw. solltest du diese unbedingt mit in dein Briefing aufnehmen. In der Meta oder TikTok Ad Library findest du zu jeder Zeit alle aktiven Werbeanzeigen. Wie du diese optimal nutzt haben wir dir hier erklärt.

DatAds Top Creative Darstellung

Wie optimiere ich meine Creative Briefings?

Versetze dich in die Rolle deines Creative Designers/Content Creators. Welche Informationen würdest du benötigen um das Creative aus deinem Kopf in die Realität zu bringen? Deine Briefings dürfen gerne ausführlich sein. Besonders bei der Creative Erstellung hast du lieber zu viele Informationen als zu wenige. Da du bei einem Briefing normalerweise eine konkrete Vorstellung des Creatives im Kopf hast, möchtest du ohnehin nicht alles allein der freien Kreativität des Designers überlassen. Hier sind einige wertvolle Tipps für die Optimierung deiner Creative Briefings:

Kommunikation zwischen Marketer, Creative Team und ggfs. Kunde

Der Briefing Prozess sollte für alle beteiligten Parteien verständlich und klar sein. Nur so kann sicher gestellt werden, dass die gewünschten Ergebnisse auch wirklich in einer annehmbaren Zeitraum erstellt werden. Wenn du in einer Agentur arbeitest, solltest du zudem sicherstellen, dass dein Kunde bzw. der Creative Abnehmer im Endeffekt auch zum richtigen Zeitpunkt seine Meinung zu den erstellten Creatives mitteilen kann. Im Besten Fall hast du hier die wichtigsten Do‘s and Don‘t bereits zum Start der Zusammenarbeit festgehalten. So weis dein Creative Designer von Anfang an Bescheid was er machen kann und was er oder sie eher lassen sollte.

Im gesamten Prozess sollte klar sein, wer wann in welchem Stadium des Prozesses Feedback gibt. Nur so kann auch eine klare missverständnisfreie Kommunikation sichergestellt werden.

Zielgruppenverständnis

Dein Creative Briefing ist nur so gut wie die Informationen die du hast. Dein Briefing kann so perfekt sein wie es will, wenn du basierend auf falschen Informationen oder Hypothesen deine Designer briefst, wird dir das deine Creative Performance auch nicht retten. Stelle somit von Beginn sicher, dass du die Zielgruppe bestmöglich verstanden hast. Annahmen treffen ist wichtig und ist Teil des Creative Testing Prozesses. Wichtig ist nur auch von den getesteten Annahmen zu lernen und diese in das nächste Briefing mitaufzunehmen.

Konkurrenzanalyse

Mithilfe der Werbebibliotheken von Meta und TikTok ist es möglich, schnell und effizient eine Analyse der Werbeanzeigen deiner direkten Wettbewerber durchzuführen. Hier kannst du sehr effizient den derzeitigen Media Mix und das gewählte Messaging analysieren. Wie du mit diesen Informationen richtig umgehst haben wir in diesem Artikel festgehalten. Nutze die Informationen und binde diese zusätzlich in dein Creative Briefing mit ein.

Das Creative für den richtige Kanal

Nicht jedes Creative funktioniert auf jedem Kanal. Lass deine Creative Designer wissen um welchen Kanal es sich handelt damit basierend auf bisherigen Erfahrungswerten das Creative entsprechend designed wird. Eine Werbeanzeige muss natürlich auf der Plattform wirken. Beispielsweise funktionieren oft TV-Spot ähnliche Creatives auf TikTok nicht so gut wie Content der einfacher produziert wurde. Oft wird dies nämlich schneller als Werbung identifiziert.

Flexible Prozesse

Keiner deiner Prozesse sollte in Stein gemeißelt sein. Der Werbemarkt ist konstant in Bewegung und immer wieder treten neue Trends auf. Wer hätte vor 2 Jahren gedacht, dass UGC (user-generated content) mal so erfolgreich sein wird? Durch solche Trends müssen Creative Prozesse auch gezielt angepasst werden. Zuvor gab es einfach noch keine externen UGC Creator. Hinterfrage daher besonders bei größeren Änderungen in deinem Creative Prozess, ob der derzeitige Ablauf immer noch der Ideale ist.

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