Wie du Google Demand Gen mit der richtigen Creative Strategy auf über 2.8 ROAS skalierst

Hast du dich auch schon gefragt, warum deine Performance oft einbricht, sobald du dein Ad-Budget erhöhst? Viele E-Commerce-Unternehmen erleben, dass bei höherem Spend die Frequenz steigt, die Klickraten sinken und die mühsam aufgebauten "Winning Ads" plötzlich nicht mehr funktionieren.
In der Masterclass von Max und Sebastian von Evolve auf dem OMT haben sie vor rund 120 Teilnehmern gezeigt, wie man diese gläserne Decke durchbricht.
In diesem Artikel fassen wir die 5 Wachstumshebel zusammen, mit denen du einen ROAS von über 2,8 planbar erreichst.
Du willst die Strategien im Detail sehen?
In unserem Podcast #AdCreativeInsider gehen wir die Slides noch einmal Schritt für Schritt durch. Hör jetzt rein:
1. Der "Good Algorithm" Nachteil & Meta-Stagnation
Meta ist ein exzellenter Algorithmus, aber er hat eine Schattenseite: Sobald ein Nutzer auf deine Ad klickt, wird er oft direkt mit Werbeanzeigen deiner Wettbewerber "zugeballert". Wenn du dann keine differenzierte Creative-Strategie oder optimierte Landingpages hast, verlierst du den Kunden sofort wieder an die (vielleicht günstigere) Konkurrenz. Zudem sehen oft nur 15–20 % der Nutzer die ersten drei Sekunden eines Videos – ein teurer "Pain" für viele Brands.
2. Hebel: Daten-Transfer (Meta zu Google Demand Gen)
Du musst bei Google Demand Gen nicht bei Null anfangen. Ein riesiger Hebel ist es, Learnings aus bestehenden Kanälen zu übertragen:
- Top-Zielgruppen extrahieren: Analysiere deine PMax- und Such-Kampagnen, ziehe die konversionsstärksten Zielgruppen-Seeds heraus und bespiele diese gezielt in Demand Gen.
- Creative-Recycling: Nutze deine besten Meta-Ads (Bild und Video) direkt für YouTube Shorts, den Discover-Feed oder Gmail. Oft zünden Creatives, die auf Meta bereits "ausgebrannt" schienen, auf den Google-Placements sofort mit einem hohen ROAS.
3. Das "Creative Flywheel": System statt Glücksspiel
Winning Ads entstehen nicht durch Zufall oder das stumpfe Kopieren von Canva-Templates. Ein echtes System basiert auf:
- Deep Research: Nutze Kundenfeedback und Kommentare. Ein Praxisbeispiel: Ein Nutzerkommentar wie "Scheiß auf die Sommerdiät" wurde zur erfolgreichsten Hook für einen Cookie-Kunden.
- Klare Definition einer "Winning Ad": Eine Ad ist kein Winner, weil sie einen Tag lang gut performt. Wir definieren Erfolg über einen längeren Zeitraum und basierend auf dem Deckungsbeitrag 2 (nach Abzug von Warenkosten, Versand, Gebühren und Retouren).
- Creative Analytics: Nutze Tools (wie DatAds), um Creatives in ihre Bestandteile zu zerlegen (Hook, Visual Style, Engel) und so zu verstehen, warum etwas funktioniert.
4. Diversifikation vs. Iteration
Hör auf, nur den Button-Text zu ändern und das "Testing" zu nennen.
- Iteration: Kleine Änderungen an einem bestehenden Gewinner-Konzept (z. B. neue Hooks oder Captions).
- Diversifikation: Komplett neue visuelle Styles (Talking Head, Podcast-Style, Split-Screens), um neue Nutzertypen anzusprechen, die du bisher nicht erreicht hast.
5. Die Landingpage als ROAS-Booster
Die Standard-Produktseite ist oft ein Conversion-Killer. Je nach Bewusstseinsstufe des Nutzers brauchst du spezifische Funnel:
- Vergleichsseiten (Listicals): "Top 5 Produkte gegen Moos im Rasen" – ideal für Nutzer, die Lösungen vergleichen.
- Story- / Advertorial-Seiten: Erst über das Problem aufklären (z. B. Nackenschmerzen), dann die Lösung präsentieren.
- Quiz-Funnel: Ermittle den individuellen Bedarf (z. B. "Welcher Stoffwechseltyp bist du?"), um Vertrauen aufzubauen und die Conversion Rate massiv zu steigern.
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